Pädagogische Konzeption
Katholische Kita/Hort St. Peter und Paul
Wilhelm-Bonn-Str. 4 · 61476 Kronberg
Katholische Kindertagesstätte
St. Peter und Paul
Wilhelm-Bonn-Str. 4a
61476 Kronberg
Tel.: 06173 -1217
Gruß- und Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Eltern, Familien, Erziehungsberechtigte,
wir heißen Sie herzlich Willkommen in den katholischen Kindertageseinrichtungen unserer
Kirchengemeinde.
Die Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus besteht seit dem 1. Januar 2014 als Pfarrei neuen Typs: Sie
erstreckt sich über die drei Kommunen Kronberg, Königstein und Glashütten und ist Träger von sieben
katholischen Kindertageseinrichtungen (Kitas).
Im Bereich unserer Kindertagesstätten sind über 90 Mitarbeitende beschäftigt und täglich besuchen uns
insgesamt um die 510 Kinder im Alter von 1 bis 10 Jahren.
Als katholische Tageseinrichtung für Kinder erfüllen wir einen von Staat und Gesellschaft anerkannten
eigenständigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag, gründend auf dem hessischen Bildungs- und
Erziehungsplan (BEP), dem christlichen Glauben und Menschenbild und orientiert an den vielfältigen
Lebensverhältnissen von Familien. Wir ergänzen, begleiten und unterstützen Sie mit pädagogischer
Expertise in Ihrem Erziehungsauftrag. Für uns steht dabei die ganzheitliche Entwicklung der uns
anvertrauten Kinder im Vordergrund – an ihren Bedürfnissen richten wir unser pädagogisches Handeln aus.
Der gesellschaftliche Wandel – insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf –
verlagert eine große Verantwortung in die Kita und bedingt eine wachsende Beratungsintensität:
Pädagogische Fachkräfte sehen sich heute mit zunehmend komplexen Anforderungen konfrontiert – dazu
gehören u. a. hohe Bildungsansprüche, eine stärkere Orientierung an den Bedürfnissen von Familien,
höhere Betreuungsintensität durch die Betreuung jüngerer Kinder, Kinder mit Migrationshintergrund,
Kinder mit besonderen Herausforderungen, etc. Auch Leitungsaufgaben sind durch vielfältige formale,
administrative und betriebswirtschaftliche Anforderungen umfassender und aufwendiger geworden.
Die Qualität der durch uns angebotenen Betreuung stellen wir durch pädagogisches Fachpersonal in
multiprofessionellen Teams sicher und entwickeln uns, kompetent begleitet durch eine
Qualitätsmanagementbeauftragte, konsequent und stetig in unseren Arbeitsprozessen weiter.
Auf Ebene der Pfarrei verstehen wir uns als ein großes gemeinsames Team, gleichzeitig verfügt jede Kita
unserer Pfarrei über ihr eigenes Profil.
Unsere Wurzeln im christlichen Glauben prägen unsere Haltung und unser Miteinander: Wir pflegen einen
wertorientierten, respektvollen Umgang sowie eine offene Lernkultur, in der Vielfalt als Chance erkannt
und genutzt wird und in der sich alle getragen wissen.
Mit unserer fachlichen Expertise begleiten wir in allen unseren Kitas Auszubildende in der Praxis während
ihrer Teilzeitausbildung oder ihres Studiums. Im Miteinander aus langjährig erfahrenen sowie in der
Ausbildung befindlichen Pädagoginnen und Pädagogen können alle bestmöglich voneinander lernen, was
alle Beteiligten als große Bereicherung für den Alltag erleben.
Ebenso heißen wir in allen unseren Kitas Freiwilligendienst-Leistende (FSJ, BFD) sowie Orientierungs- und
Schüler-Praktikant*innen willkommen und bieten ihnen die Möglichkeit, den pädagogischen Alltag einer
Kindertagesstätte kennenzulernen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Förderung der
Attraktivität und des Berufsstandes pädagogischer Fachkräfte.
Unser Fachpersonal nimmt stetig an Fort- und Weiterbildungen teil, die im pädagogischen Alltag zur
Umsetzung kommen. Dazu zählen spezifische Weiterbildungen für spezielle Anforderungen (z.B.
Praxisanleitung, frühkindliche Entwicklung für den Krippenbereich, religionspädagogische Ausbildungen,
etc.), Fortbildungen zu Themen des Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP) sowie sich regelmäßig
wiederholende Schulungen in Erster Hilfe, im Schutzkonzept zur Prävention vor Kindeswohlgefährdung,
Hygieneschulungen, etc. Wir schaffen dadurch optimale Rahmenbedingungen, um qualifiziertes Personal zu
gewinnen, zu binden und zu fördern.
Weiterentwicklung, Qualität, Kompetenz und die Freude am gemeinsamen Engagement für Kinder haben in
allen unseren Kindertageseinrichtungen einen sehr hohen Stellenwert. Jederzeit können sich Eltern an
unsere Mitarbeitenden wenden und diese um Rat, Hilfe oder Unterstützung anfragen – wir sind immer
gerne bereit, im gemeinsamen Gespräch und Austausch passende Lösungen zu finden.
Wir wissen uns in der großen Verantwortung, Ihre Kinder in den ersten und
sehr prägenden Lebensjahren familienergänzend zu begleiten und sie für ihr
Leben bestmöglich zu rüsten – gemeinsam mit Ihnen fühlen wir uns
(Johann Wolfgang von Goethe) zuständig, ihnen sowohl „Wurzeln“ als auch „Flügel“ zu verleihen.
Das kann nur im engen und vertrauensvollen Austausch und Zusammenwirken sowie in einem
wertschätzenden und respektvollen Miteinander mit Ihnen gelingen.
Möge uns auf diesem großartigen, gemeinsamen Weg Gott mit seinem guten Segen begleiten.
Über unsere katholische Kindertagesstätte St. Peter und Paul
Unsere katholische Kindertagesstätte/ Hort St. Peter und Paul Kronberg ist eine von
insgesamt sieben Kindertageseinrichtungen der katholischen Kirchengemeinde
Maria Himmelfahrt im Taunus.
Historie
1969 wurde die Kita als 4-gruppiger Kindergarten eröffnet.
1975 Änderung und Erweiterung des Betreuungsangebotes
Struktur
Die Kindergartengruppen haben zur Zeit eine Gruppenstärke von 18 Kindern in der
Altersmischung 3 bis 6 Jahre, die Hortgruppe mit 25 Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren.
Die momentanen Gruppenstärken sind dem Umstand geschuldet, dass wir in naher
Zukunft in eine Interimslösung bis zum Neubau der KiTa ziehen.
Perspektive
Insgesamt können wir derzeit bis zu 80 Kinder aufnehmen, während der Interimszeit
werden wir je Kitagruppe 20 und in der Hortgruppe maximal 30 Kinder betreuen können.
Die jeweilige Gruppenbelegung richtet sich dabei nach den Vorgaben des Hessischen
Kinderförderungsgesetzes sowie nach dem Alter der Kinder und den räumlichen Gegebenheiten.
Die Stadt Kronberg hat darüber hinaus und um eine besondere Betreuungsqualität zu
gewährleisten für alle Kita-Elementar-Gruppen (3 Jahre bis Schuleintritt) eine
reduzierte Gruppenstärke von 23 Kindern beschlossen.
Öffnungszeiten, Betreuungsmodule, Mittagsverpflegung
Öffnungszeiten
Unsere Kita ist wochentags täglich von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.
Je nach Wunsch und Bedarf können Sie für Ihre Kinder eine Betreuung nach verschiedenen Zeitmodulen wählen.
Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt:
Unsere Hortplätze sind Ganztagsplätze Hortkinder
Die durch uns angebotenen Betreuungsmodule, sowie die von uns erhobenen
Betreuungsgebühren entsprechen dabei vereinbarungsgemäß den Vorgaben der Stadt
Kronberg. Aktuelle Informationen finden Sie in unserem jeweils aktualisierten Aushang.
Mittagsverpflegung
Unsere Mittagsverpflegung wird täglich frisch von einem Caterer geliefert.
Er verwendet selbst angebaute, saisonale und regionale Produkte und ist in der Speisezubereitung weitgehend zuckerfrei.
Die Verpflegungsgebühr erheben wir monatlich als Pauschale.
Schließzeit
Die KiTa/Hort ist an 20 Tagen im Jahr geschlossen, davon zusammenhängend drei Wochen im Sommer.
Die weiteren Schließtage werden für Pflichtschulungen, Fortbildungen und Konzeptionstage genutzt.
Sie werden von uns rechtzeitig schriftlich in der Halbjahresplanung darüber informiert.
Leitbild der Einrichtung
Unsere Pädagogik ist ganzheitlich sinnorientiert. Grundlage sind die christlichen Werte und die Botschaft des Evangeliums.
Korintherbrief 3, 10-11, Paulus schreibt:
Der Gnade Gottes entsprechend, die mir geschenkt wurde, habe ich wie ein guter Baumeister den Grund gelegt;
ein anderer baut darauf weiter. Jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut.
Denn einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus.
Wir verstehen uns als Baumeister - und die von uns zu vermittelnden Werte als Lebensbausteine.
Wir füllen die Werte mit Inhalten, die die Kinder dabei unterstützen, die Basis für ihre Lebensgestaltung zu legen.
In der Nachfolge Jesu Christi ist uns jedes Kind mit seiner Familie willkommen.
In unserer Kindertageseinrichtung schaffen wir eine Atmosphäre von Sicherheit, Geborgenheit und Vertrauen,
in der sich die Kinder in ihrem eigenen Rhythmus entwickeln können.
Wir berücksichtigen die konkrete Lebenssituation der Kinder und bauen darauf unsere Bildungs- und Förderpläne auf.
Ein besonderes Anliegen ist uns die Erziehung zum „Miteinander“: der Aufbau sozialer Beziehungen und das Erlernen
vielfältiger sozialer Verhaltensweisen, die sich insbesondere im kreativ-musischen Bereich niederschlagen.
Wir sind sowohl den Kindern als auch den Eltern Partner auf dem Lebensweg.
„Bildung und Erziehung werden als gemeinsame Aufgabe aller Beteiligter definiert. Bildung wird demnach als sozialer Prozess
verstanden, den alle aktiv mitgestalten: neben den Fachkräften vor allem auch Sie als Eltern, sowie schließlich auch das Kind selbst.“
(Prof. Dr. Dr. Dr. Wassilios E. Fthenakis in Bildung von Anfang an, Hessisches Kultusministerium)
Bildungsauftrag der KiTa
Unser Bild vom Kind
„Denn jeder lernt am besten das, was ihn interessiert!“
(aus dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan)
Von Geburt an beginnt das Kind seine Umwelt zu erkunden und mit ihr zu interagieren.
So gestaltet es proaktiv seine Entwicklung und Bildung schon sehr früh mit.
Aufgrund ihrer Neugierde, der Freude am Lernen, Entdecken und Erforschen und
ihren Sinnfragen kristallisieren sich bei den Kindern schon sehr früh
Interessenbereiche heraus, mit denen sie sich intensiv auseinandersetzen, so dass
sie ihren Erfahrungs- und Wissensschatz stetig ausweiten.
Je nach Begabung, Temperament, Bedürfnissen und Stärken entwickeln die Kinder
ihr eigenes Lern- und Entwicklungstempo, basierend auf den familiären und damit
verbundenen individuellen Lernvoraussetzungen.
Jedes Kind ist wunderbar und einzigartig.
Durch Beobachtung nehmen wir die Themen der Interessen der Kinder, ihre
Bedürfnisse und ihre Entwicklungsprozesse wahr, greifen sie auf, entwickeln sie
weiter oder geben Anregungen zu verwandten Themen.
Das Erzieherteam versteht sich als Begleiter auf dem Lebensweg der Kinder.
Wir nehmen das Kind als Individuum an und begegnen ihm mir Wertschätzung und
Respekt. In dem wir für jedes Kind den Raum schaffen, seine Gedanken, Gefühle
und Ideen frei zu äußern, erfährt es die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die es
für seine Entwicklung braucht.
Die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Kindes ist Ziel unserer pädagogischen
Arbeit. Erzielt wird sie durch die Bildung von Selbstkompetenz, Sozialkompetenz,
Sachkompetenz und körperlicher Kompetenz.
„Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind.
Manche fliegen höher als andere, aber alle fliegen so gut sie können.
Vergleiche sie nicht untereinander,
denn jedes Kind ist einzigartig, wundervoll und etwas ganz Besonderes!“
(Victor Hugo)
„Von Geburt an erkundet und erschließt das Kind die Umwelt mit all seinen Sinnen. Diese sinnliche
Wahrnehmung und die Erlebnisfähigkeit der Kinder
werden in der Begegnung mit Kunst und Musik gestärkt und ausgebildet.
Die Lust am selbstbestimmten Tun wird gefördert.
Der Gestaltungswille wird geweckt und verstärkt.“
(Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan, S.71 und 73)
Kreative, fantasievolle, künstlerische und musische Kinder
Wir schaffen die Räume in denen Kinder sowohl ihre eigenen kreativen, fantasievollen und künstlerischen Ideen umsetzten
und verwirklichen können und bieten ihnen dazu auch die angeleitete Begegnung mit darstellender Kunst an.
So haben sich die Kinder während der Zeit der Pandemie gegenseitig dazu inspiriert eine Zirkusarena mit Tieren und Akteuren zu gestalten.
Dieser Prozess dauerte ca. zwei Wochen und das Werk wurde von den Kindern stetig verfeinert und ausgeweitet und die benötigten
Materialien von den Erzieherinnen zu Verfügung gestellt.
Dies erforderte von ihnen sowohl ein hohes Maß an Kommunikation, Kooperation als auch von Kompromissbereitschaft.
In der angeleiteten Begegnung mit darstellender Kunst stellen wir verschiedene Künstler, wie Miro, Macke und Weiteren,
mit ihren Werken und den verwendeten Techniken vor und animieren die Kinder dazu in ähnlichem Stil ein eigenes Bild zu gestalten.
Gemeinsam mit der Erzieherin erstellten die Kinder unter Verwendung der verschiedensten künstlerischen Techniken unser eigenes
Bilderbuch zum Thema ‚Vater unser‘.
Die bewusste Erfahrung künstlerischer Strategien und deren freie Nutzung bietet den Kindern eine Ausdrucksmöglichkeit
zur Darstellung der eigenen Gefühle und Erfahrungen.
Zu Singen ist ein fester Bestandteil unseres Alltages. Dabei können die Kinder auf ein riesiges Repertoire an Liedern zu den
Themenbereichen des Jahres zurückgreifen. Zu Festen oder Gottesdiensten gestalten wir auch die musikalische Begleitung selbst,
mit Kindern, die Flöte spielen oder Orff-Instrumenten, begleitet von einem Erzieher, der Gitarre spielt.
Es ist berührend, wenn die Kinder im Sand spielen und das Lied: ‚Gott, liebt die Kinder‘ lauthals singen.
Die Musik zählt ebenfalls zu den starken Ausdrucksmitteln für Gefühle und Stimmungen.
Bewegung als Basis zum Lernen
„Kindern ist es ein natürliches Bedürfnis sich zu bewegen.
Für alle Lernschritte im Leben eines Kindes ist ausreichende Bewegung wichtig.“
(Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan, S. 62 und 65)
Kinder in Bewegung
Ihr Bedürfnis nach Bewegung können die Kinder in dem Zentralen Spielraum unserer KiTa ausleben:
Das naturnahe Außengelände ist eine terrassenförmige Anlage auf drei Ebenen mit den vielfältigsten Spielanregungen.
Hier dienen Rutschbahnen als Übergänge von einer zur nächsten Terrasse, großzügige Bepflanzung sorgt für eine angenehme
Beschattung und Streifhecken rund um das Gelände laden dazu ein, Höhlen zu bauen.
Holzburg, Kletterwände, Hängemattenschaukel, Reckstange, Sandkasten, Fußballfeld, Basketballkorb und Terrasse zum
Hockey-Spielen bieten den Kindern unbegrenzte Spielmöglichkeiten.
Ungeachtet des Wetters nutzen wir das Außengelände täglich. Gerade bei Regenwetter übt es einen besonderen Reiz aus!
Das Gelände bietet den Kindern die Möglichkeit, Bewegungserfahrungen zu sammeln, Körpergefühl zu entwickeln und
ihre Koordinationsfähigkeiten in dem unebenen Gelände und bei der Überwindung der einzelnen Höhenunterschiede zu erproben.
Die Kinder bewegen sich nach eigenem Gusto durch die verschiedenen Spielangebote und erobern sich so nach und nach mit
zunehmender Sicherheit ihres Bewegungsablaufes das Außengelände. Dabei stehen die Spielinteressen und die Phantasie
der Kinder zur Befriedigung ihrer momentanen Bedürfnisse im Vordergrund.
Auch ängstliche oder zurückhaltende Kinder können nach kurzer Zeit der Versuchung nicht widerstehen, nachzuschauen,
was es auf der nächsten Ebene zu entdecken gibt
„Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte,
Entwicklung der eigenen Emotionalität, Erwerb sozialer Kompetenzen
und Gestaltung sozialer Beziehungen
sind eng miteinander verknüpft.
Kinder, die ihre eigenen Gefühle kennen
und das emotionale Erleben anderer verstehen,
sind sozial kompetenter und können besser mit sich und mit anderen umgehen.
Die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen
ist in hohem Maße vom kulturellen und vom familiären Umfeld geprägt.“
(Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan, S. 57)
Starke Kinder
Die eigenen Gefühle wahrzunehmen und sie benennen zu können ist ein wichtiger Schritt zu einem sozial kompetenten Verhalten.
Sobald ein Kind die eigenen Gefühle benennen kann, ist es auch in der Lage im Miteinander mit den Spielkameraden deren
Emotionen einzuordnen. Mit Hilfe des Programmes „Faustlos“, einem Programm zur Gewaltprävention und angepasst auf unsere KiTa,
führen wir die Gesamtgruppe ins Thema ein.
Anhand von Beispiel-Bildern können die Kinder versuchen aufgrund von Mimik, Körpersprache oder Gesten herauszufinden
in welcher Gemütslage sich das abgebildete Kind befindet. Die Kinder werden dazu animiert eigene Erfahrungen der
gezeigten Gefühle mitzuteilen und zu reflektieren, was für Auswirkungen dieses Verhalten auf andere hat.
Daraus hat sich die folgende Grundregel unserer Einrichtung entwickelt:
- Wo immer ich mich aufhalte oder spiele achte ich darauf, wer sich noch in meiner Nähe befindet und schaue darauf, diese Kinder
nicht in ihrem Spiel zu stören oder zu verletzen. Werde ich von einem dieser Kinder gebeten mit meinem Verhalten aufzuhören, tue ich es auch. -
Mit Eintritt in die KiTa werden die Kinder in dieses Programm eingeführt, so dass mit Schuleintritt und Hortbeginn die gewonnenen
Sozialkompetenzen weiterentwickelt werden können.
Es ist für jede Altersgruppe der Kinder wichtig zu wissen: ich kann schwierige Situationen händeln und auflösen.
Eine wichtige Komponente dabei ist die verbale Auseinandersetzung zwischen den Kindern. Wir befähigen die Kinder dazu,
Konflikte selbstständig zu lösen und stehen ihnen ggf. hilfreich zur Seite, ohne ihnen eine Lösung vorzugeben.
So ist es möglich, dass die Hort-Kinder zum Beispiel ohne erwachsenen ‚Schiedsrichter‘ Fußball spielen können.
„Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will,
dann mag ich auch wenn ich soll,
und dann kann ich auch, wenn ich muss.
Denn schließlich: Die können sollen, müssen wollen dürfen.“
(Albert Einstein)
Definition der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit wie folgt:
‚der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen
Gesundheit erleben
In dem Maß in dem die Selbstbestimmung eines Menschen auch über seine Gesundheit steigt, ist er befähigt, den Prozess zur
Stärkung der eigenen Gesundheit nachhaltig zu verfolgen und auf seine individuellen Ressourcen zurückzugreifen.
Damit das Konzept ‚Gesundheit‘ gelingen kann muss eine Interaktion zwischen Kindern, Eltern und Erziehern vorhanden sein.
Gesundheit ist einerseits eine Ressource gelingender Bildungsprozesse und der Pädagogik und wirkt sich andererseits positiv
auf die eigene Einstellung zu Gesundheit aus.
Im BEP wird dazu folgendes Bildungsziel formuliert:
„Das Kind lernt seinen Körper wahrzunehmen, Verantwortung für seine eigenes Wohlergehen und seine Gesundheit zu übernehmen.
Es erwirbt entsprechendes Wissen für ein gesundheitsbewusstes Leben und lernt ein gesundheitsförderndes Verhalten.“
Dazu gehört ein umfassendes Bewegungsangebot, emotionales Gebunden-Sein an die Bezugserzieherin und die Kinder der Gruppe,
ein positives Selbstkonzept und natürlich viel Raum für zum Spielen.
In den Punkten: ‚Unser Bild vom Kind‘ und ‚Starke Kinder‘ haben wir unser pädagogisches Handeln zu diesen Punkten näher aufgeführt.
Das Freispiel
Dem Spielen wird in unserer Einrichtung sehr viel Raum gegeben, denn es bedeutet ‚Lernen für das Leben‘. Die Entwicklung von kooperativem, strategischem Denken und Handeln, der Aufbau von Frustrationstoleranz gegenüber den Mitspielern und der Wertschätzung des Materials
wird erlernt und gefördert.
In unserem pädagogischen Alltag nimmt das Freispiel einen sehr hohen Stellenwert ein.
Die Kinder entscheiden über Spielort, Material, Spielpartner und Spieldauer. Wir, die Erzieher, sehen unsere Aufgabe darin, zu beobachten, evtl. Spielimpulse zu geben, auf Wunsch mitzuspielen und Material und Raum zu Verfügung zu stellen.
Auf Grund dessen räumen wir dem Freispiel die größte Zeit im Tagesablauf ein.
So haben die Kinder die Möglichkeit, sich völlig ihrem Spiel und ihren Selbstbildungsprozessen ohne ständige Unterbrechung hinzugeben,
um sich so ihre Welt spielerisch zu erobern.
„Spielen ist die höchste Form der Forschung.“
(Albert Einstein)
Partizipation von Kindern
Partizipation der Kinder ist die Abbildung von Demokratie im Alltag der Kinder und bedeutet:
Mitwirkung - Mitgestaltung - Mitbestimmung
Es ist uns sehr wichtig, dass die Bedürfnisse der Kinder in die Tagesplanungen mit einfließen. Unsere Beobachtungen während des Freispiels ermöglichen es uns, die Interessen und Wünsche der Kinder zu erkennen und sie in die Planung mit aufzunehmen.
Die Entscheidungen treffen wir gemeinsam mit den Kindern, stellen Regeln auf und achten gleichzeitig auf deren Einhaltung.
Da die Gruppen im Kindergarten eine Altersspanne von drei bis sechs Jahren haben schauen wir nach altersgerechten Beteiligungsformen.
Wir nehmen die Vorschläge der Kinder entgegen und erproben sie. Gemeinsam reflektieren wir sie mit den Kindern und besprechen ggf.
warum sich einige der Vorschläge nicht realisieren lassen. Dabei bieten wir den Kindern die Lösung nicht an, sondern begleiten
sie durch den Prozess der Lösungssuche.
Wir unterstützen die Kinder bei ihrer täglichen Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt, tragen ihre Entscheidungen mit und fördern damit die weitere Entwicklung ihres Selbstkonzeptes. Wir geben ihnen den Raum, sich auszuprobieren, etwas Neues zu entdecken und zu erforschen und vor allen Dingen sich selbst zu entdecken.
Wir beteiligen die Kinder auch mit kleinen Aufgabenbereichen am Gruppendienst. So übernehmen sie beispielsweise eine Patenschaft für ein neues Kind, helfen beim Auf-und Abdecken des Mittagstisches sowie beim Aufräumen im Außengelände usw.
Damit übernehmen sie nicht nur Verantwortung für sich selbst, sondern auch fürandere bzw. die Gemeinschaft.
Die Freiräume zur Selbstverwirklichung der Kinder sehen wir als enorm wichtig an, denn eine ständige Ausweitung der Förderangebote führt ganz schnell auch zu einer ‚Über-Förderung‘ ohne dass die Kinder die Zeit hatten, ihre eigenen Stärken oder Schwächen wahrzunehmen.
Im Hort ist die Beteiligung der Kinder im Grundsatz ähnlich, wirkt sich jedoch aufgrund des Alters der Kinder stärker aus. Die Kinder haben einen größeren Überblick über das Alltags Geschehen und können ihre Wünsche und Erwartungen klarer formulieren.
Beobachtung und Dokumentation
Regelmäßige und gezielte Beobachtungen der Kinder sind eine wichtige Voraussetzung, um ihren Entwicklungsprozess zu begleiten und zu fördern, aber auch um ihre Bedürfnisse, Gedanken und Vorhaben sensibel zu erkennen. Gerade bei kleinen Kindern, welche sich noch nicht verbal ausdrücken können, ist das einfühlsame Beobachten eine nicht wegzudenkende Arbeitsweise. Ebenso werden gezielt Situationen beobachtet und fotografiert, um auf die Kompetenzen und Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können. Dadurch sind wir in der Lage, unsere Arbeit zu planen und den Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes zu dokumentieren. Mit Verlassen der Einrichtung werden die Fotos der Kinder gelöscht.
In unserer Einrichtung werden Elterngespräche geführt, in denen die gelingende Eingewöhnung und Entwicklung des Kindes im Mittelpunkt stehen.
Entwicklungsgespräche werden einmal jährlich rund um den Geburtstag des Kindes auf der Grundlage unser Bildungs-und
Lerndokumentation vertraulich geführt.
Die regelmäßige, systematische Beobachtung von individuellen Lern-und Entwicklungsprozessen bildet die Grundlage für unser
pädagogisches Planen und Handeln. Dokumentierte Beobachtungsergebnisse vermitteln uns und den Eltern Einblicke in das Lernen
und die Entwicklung des Kindes.
Beschwerdemanagement für Kinder
In ihrem Alltag sind die Kinder so weit partizipiert, dass sie wissen, dass sie jederzeit eine Beschwerde vorbringen können. Die Erzieher nehmen jede Beschwerde der Kinder ernst. Besteht die Möglichkeit, die Beschwerde sofort zu behandeln, geschieht dies. Handelt es sich um eine Konfliktsituation wird allen Beteiligten die Möglichkeit gegeben, dazu Stellung zu nehmen und gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Ist dies nicht möglich wird die Beschwerde in dem regelmäßig stattfindenden Stuhlkreis mit der Gruppe besprochen und nach einer für alle Beteiligten akzeptablen Lösung gesucht
und diese künftig umgesetzt.
Unser Beschwerde-und Anregungsmanagement mit den Kindern wird durch die Erweiterung der U3-Kinder eine neue Berücksichtigung finden. Wir sind dabei, ein System der Dokumentation zu erstellen, in dem die Beschwerden der 3-11 jährigen Kinder die Möglichkeit erhalten, diese schriftlich mit Hilfe eines Beschwerde/- Anregungsbogen zu äußern.
Um die Kinder an unserem anstehenden Projekt „Neubau der Kita“ teilhaben zu lassen, haben wir eine Kinderumfrage zur Zufriedenheit zu den einzelnen Spielbereichen, sowohl für den Innenbereich der KiTa als auch für das Außengelände, durchgeführt. Die Umfrage wurde von den Erziehern ausgewertet und findet Zugang in die diesjährige Managementbewertung unseres Qualitätsmanagementsystems, um bei Neuplanung und -anschaffungen Berücksichtigung zu finden
Unsere Rolle als ErzieherIn
Wir verstehen uns als Begleiter der Kinder, die ihnen aufmerksam, achtsam und unterstützend zur Seite stehen. Voraussetzung dafür
ist eine dem Kind zugewandte positive Grundhaltung und eine gute Beziehung durch eine stabile Bindung.
Der von den Erziehern geschaffene strukturierte Tagesablauf lässt die Kinder sich wohlfühlen, gibt ihnen Sicherheit und Orientierung,
die sie ermutigen sich auszuprobieren und zu ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden beiträgt.
Das Vertrauen der Kinder darauf, jederzeit Unterstützung zu haben, fördert ihre Selbstständigkeit und die Entwicklung ihres Selbstbildes.
Im Miteinander sind Kinder und Erzieher immer gleichzeitig Akteure und Begleiter.
Die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden einzelnen Kindes ist Ziel unserer pädagogischen Arbeit. Die Persönlichkeit bildet sich durch die Entwicklung von Selbstkompetenz, Sozialkompetenz, Sachkompetenz und der körperlichen Kompetenz.
Die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages, die Umsetzung der Konzeption und das alltägliche Leben unseres Leitbildes liegen in der Verantwortung eines jeden Erziehers. Die Bedeutung der eigenen Vorbildfunktion und die Reflexion des eigenen Handelns, Verhaltens und Arbeitens sind uns selbstverständlich.
Eine offene und intensive Teamarbeit sowie der partnerschaftliche Umgang miteinander sind notwendig,
um die uns selbst gesetzten Ziele erreichen zu können
Kooperationen
Als Team kooperieren wir mit den sechs weiteren Kindertageseinrichtungen der Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus und den Kindertagesstätten der Stadt Kronberg.
Darüber hinaus pflegen wir Kontakte mit der Grundschule Kronberg, der Feuerwehr und weiteren Institutionen, wie z. B. dem Verein zur Förderung der Integration Behinderter Taunus e.V. Oberursel.
Bei Bedarf oder Interesse geben wir Ihnen Hilfestellung und vermitteln Kontakte zu Caritas, Gesundheitsamt, Sozialamt,
Jugendamt oder Früh- und Förderstellen.
Auch die Fachberatung des Bistums steht uns beratend zur Seite.
Pfarrei neuen Typs
Durch die Trägerschaft der sieben Kitas unserer Pfarrei besteht ein guter Kontakt zur Gemeinde. Wir veranstalten regelmäßig Gottesdienste im Jahreskreislauf, zu Ferienbeginn und besonders zu Erntedank, Ostern, St. Martin und Weihnachten.
Unsere ehrenamtliche Wortgottesdienstleiterin unterstützt uns bei der Feier unserer musikalischen Gottesdienste, an dem alle Kinder, Eltern und Mitarbeitende mitwirken. Die Trägerbeauftragte hat engen Kontakt zur Pfarrei und somit zu allen Gremien und dem Verwaltungsrat und informiert in den monatlich stattfindenden Leitungsrunden über wichtige Themen, die die Kindertagesstätten betreffen.
Im Pfarrbrief wird in regelmäßigen Abständen über unsere Kitas berichtet.
Personal
Fortbildung
Damit unser Team stets auf dem aktuellen Stand ist, nehmen alle Mitarbeitenden regelmäßig an Fortbildungen teil, so dass eine stetige Entwicklung ihrer pädagogischen, methodischen, sozialen, fachlichen oder persönlichen Kompetenzen gewährleistet werden kann. Neue Erkenntnisse oder neue Informationen werden auch an das Gesamt-Team weitergegeben, so dass alle Mitarbeitenden von den Fortbildungen der Einzelnen profitieren. Fortbildungen fördern die Umsetzung und Weiterentwicklung unserer Ziele und bereiten uns auf neue Aufgaben und zukünftige
Anforderungen vor.
Leitungsrunde
Eingebunden in die Gemeinschaft unserer 7 Kindertagesstätten in der Pfarrei stärken und stützen wir uns im kollegialen Austausch. Im Rahmen der Zusammenführung der Pfarrgemeinde neuen Typs arbeiten die Leiterinnen aller Kindergärten in regelmäßigen Arbeitssitzungen an gemeinsamen Fragestellungen und Themen des Qualitätsmanagements sowie an Methoden und Inhalten für den Kita-Alltag.
Unser gemeinsam entwickeltes Leitmotiv „Wir machen stark“ wirkt dabei dreidimensional: in unserer Leitungsrunde, in uns selbst und in unseren Teams.
Ausbildungsstätte
Wir sind Ausbildungsstätte für angehende Erzieherinnen und Erzieher und investieren gerne unser Wissen und geben Beratung zur Möglichkeit der Entwicklung der Praktikanten für das eigene pädagogische Profil.
Elternbeteiligung und Kooperation
Als familienergänzende Einrichtung erachten wir die Zusammenarbeit und die Beteiligung von Eltern als eine der wichtigsten Aufgaben für uns. Das Miteinander hat für uns einen hohen Stellenwert.
Wir achten Eltern als Bildungs- und Erziehungspartner - damit schaffen wir zum einen optimale Entwicklungsbedingungen für das Kind und zum anderen kann nur so unsere Arbeit erfolgreich sein und Anerkennung finden.
Zu einer gelingenden Zusammenarbeit mit Eltern gehört der Aufbau einer persönlichen Vertrauensbasis, um auch schwierige Themen gemeinsam angehen zu können:
• Tür- und Angelgespräche sowie Entwicklungsgespräche
• Informationsaustausch über Abläufe in der KiTa
• Mitteilung von Vorhaben u.a. im Terminplan
• Wahl von Elternvertreter*innen in den KiTa-Beirat sowie
• Entsendung eines Elternteiles in die Stadtelternvertretung der Stadt Kronberg
• Gemeinsame Vorbereitung von Festen
• Durchführung von Elternprojekten wie z. B. der Fahrrad-Erdbeer-Shaker zum
Erdbeerfest der Stadt Kronberg oder die regelmäßige Teilnahme der KiTa/Hort zusammen mit den Eltern am Weihnachtsmarkt der Stadt Kronberg.
Wir informieren Eltern durch persönliche Ansprache, Aushänge, per E-Mail oder über die Kinder-Post.
Des Weiteren können sie auf der Homepage der Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus unter www.kitas-mhit.info weitere Informationen einsehen.
Das neue KiTa-Jahr eröffnen wir immer mit einem Plauderstündchen für alle Kindergarten- und Horteltern zum gegenseitigen Kennenlernen und Ankommen. Wir möchten erreichen, dass auch die Elternschaft sich als Gruppe versteht und verantwortlich ihre Planungen sowie Entscheidungen für die Gesamteinrichtung trifft.
Beschwerdemanagement für Eltern
Bereits im Erstgespräch mit den Eltern weisen wir darauf hin, dass sie sich bei Unklarheiten oder Unverständnis direkt an uns wenden können, damit wir diese aus der Welt schaffen und konstruktiv darauf eingehen können. Beschwerden sind ‚normal‘, werden von uns ernst genommen und wir reagieren möglichst zeitnah darauf.
Des Weiteren haben Eltern die Möglichkeit über den Elternbeirat eine Beschwerde vorzubringen oder sie an uns per Mail zu senden. Auf einen offensiven Umgang mit Beschwerden legen wir allergrößten Wert. Eltern sollen wissen und erfahren, dass wir im gegenseitigen Vertrauen und wertschätzend auch unbequeme Fragen sachlich behandeln können.
Betrifft die Beschwerde nur eine Familie, besprechen wir dies in kleiner Runde. Wird von Seiten der Eltern auch die Anwesenheit des Beirates gewünscht, organisieren wir dies und bemühen uns, um eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung.
Darüber hinaus haben Eltern in den Entwicklungsgesprächen mit den Erziehern immer die Möglichkeit jedes Thema anzusprechen, das sie bewegt.
Beschwerden die die Gesamteinrichtung betreffen, werden zunächst mit dem Beirat beraten und dann ggf. während eines Elternabends behandelt.
Die Trägerbeauftragte wird in den Leitungsrunden der Leiterinnen der Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus über die Themen, die unsere Eltern gerade bewegen, informiert.
Jederzeit haben Eltern die Möglichkeit, sich mit Beschwerden auch direkt an das Büro Kita-Koordination zu wenden
Träger und Leitung
KTK-Gütesiegel In der kath. Kindertageseinrichtung wird eine Dienstgemeinschaft gelebt.“
Träger, Leitung und Personal arbeiten eng zusammen. Trägerbeautragte und die Leitung treffen sich zu monatlichen Dienstgesprächen. Es finden Zielvereinbarungen zwischen Träger und Leitung und zwischen Leitung und pädagogischen Fachkräften in jährlichen Perspektive- bzw. Mitarbeitergesprächen statt.
Einstellungen von neuen Mitarbeitenden werden zwischen Trägerbeauftrager und Leitung geplant und abgestimmt. Die Leitung übernimmt für die Mitarbeiter eine Fürsorgepflicht.
Mittel
Als Orte kirchlichen Lebens werden unsere Kindertagesstätten durch Bistumsmittel unterstützt. Gemeinschaftlich mit der Kommune Kronberg sorgt der Träger dafür, dass die personelle, finanzielle und räumliche Ausstattung den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Wir tragen Verantwortung und sehen uns in der Pflicht für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen, sowie dem verantwortungsvollen
Umgang mit den für den Betrieb der Einrichtungen bereitgestellten öffentlichen und kirchlichen Mitteln. Unterstützung finden wir hier durch das Katholische Rentamt in Kelkheim, das unser Berichtswesen und Budgets steuert und verwaltet
Gesetzliche Grundlagen
Katholische Kindertageseinrichtungen nehmen einen kirchlichen und einen staatlichen Auftrag wahr und unterstützen und ergänzen die familiäre Erziehung und Bildung des Kindes.
Das Sozialgesetzbuch bildet die Grundlage einer pädagogischen Konzeption. Weitere Grundlagen nach denen wir arbeiten sind der Hessischer Bildungs- und Erziehungsplan (BEP). Das Ziel des Planes ist es, eine frühe, nachhaltige, individuelle und intensive Bildung der Kinder zu verfolgen.
Qualitätsentwicklung und –sicherung
Q-iTa ist ein Qualitätsmanagementsystem für Kindertageseinrichtungen des Bistums Limburg.
Damit wurde auf der Basis eines wertorientierten Qualitätsmanagement- System, systematische Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten eingeführt und begleitet.
Das Qualitätsmanagement erfüllt die Anforderungen des KTK Gütesiegels vom Bundesverband katholischer Tageseinrichtungen für Kinder, und hat das Ziel, einen Beitrag zur Weiterentwicklung und ständigen Verbesserung und deren Dokumentation von Kindertageseinrichtungen zu leisten.
Schutzkonzept
Unsere Einrichtung verfolgt ein fachlich differenziertes Vorgehen bei problematischen, krisenhaften Entwicklungen und Verdachtsfällen von Kindeswohlgefährdung nach dem §8a des Sozialgesetzbuches des Landes Hessens.
Dies ist die Basis für das Schutzkonzept des Bistums Limburg für seine Kindertageseinrichtungen.
Die Qualität unserer Kindertagesstätte ist ein stetiger, wachsender Prozess. Um unsere Ziele zu überprüfen, führen wir eine jährliche Qualitätskonferenz durch. Die Ergebnisse und Verbesserungsbedarfe werden in der Managementbewertung festgehalten.
Anlassbezogen erfolgt in der Einrichtung Supervision, um Hilfen zur Teamentwicklung zu geben und die konzeptionelle Arbeit im Gesamt-Team zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung zu fördern.
In jedem Kalenderjahr finden Konzeptionstage statt, die zur Evaluation des vorhandenen Konzeptes dienen.
Danke für Ihr Interesse
Wir hoffen Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Kindertagesstätte gegeben zu haben und freuen uns darauf,
Sie und Ihr Kind in unserer Kita begrüßen zu dürfen!
Das Team der Kita/ Hort St. Peter und Paul, Kronberg
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